In elektrischen Verteilungssystemen ist der Sicherungsausschnitt sehr wichtig. Es kombiniert eine Sicherung und einen Schalter und wird in primären Freileitungen und Abzweigungen eingesetzt, um Verteilungstransformatoren vor Stromstößen und Überlastungen zu schützen.
Wenn im Transformator oder im Kundenstromkreis ein Fehler auftritt, entsteht ein Überstrom. Dadurch schmilzt die Sicherung im Sicherungsautomaten und der Transformator wird vom Netz getrennt, wodurch weitere Schäden am Transformator verhindert werden. Versorgungsleitungsarbeiter können den Sicherungsschalter auch manuell vom Boden aus öffnen, indem sie einen langen Isolierstab verwenden, der als „Hot Stick“ bezeichnet wird.
Es handelt sich um einen offenen „C“-förmigen Rahmen, der den Sicherungshalter trägt. Darauf befindet sich ein gerippter Porzellan- oder Polymerisolator, der die leitenden Teile der Baugruppe elektrisch von der Halterung isoliert, an der sie befestigt ist, und so einen ordnungsgemäßen Stromfluss und Sicherheit gewährleistet.
Es wird auch „Sicherungsrohr“ oder „Tür“ genannt und ist ein Isolierrohr, das das austauschbare Sicherungselement enthält. Wenn der Strom den Nennwert der Sicherung überschreitet, schmilzt das Element und öffnet den Stromkreis. Dann fällt der Sicherungshalter vom oberen Kontakt und hängt an einem Scharnier an seinem unteren Ende. Dies zeigt, dass die Sicherung funktioniert hat und der Stromkreis offen ist. Es kann auch manuell geöffnet werden, indem man es mit einem heißen Stock herauszieht.
Es handelt sich um ein austauschbares Teil, auch als „Sicherungseinsatz“ bekannt. Wenn der durch ihn fließende Strom seinen Nennwert überschreitet, schmilzt er und unterbricht den Stromkreis, wodurch der Transformator vor übermäßigem Strom geschützt wird.
Manchmal kann der Sicherungshalter durch eine solide Klinge ersetzt werden, sodass er einfach als Schalter fungieren kann.